AGB.
Was passiert, wenn ein Auftrag bei mir landet. Ich halte das so kurz und klar wie möglich. Lange Vertragstexte schaffen selten mehr Klarheit; meistens weniger.
Wer hier Vertragspartner ist
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen
Casey Romkes
Casey does IT (CDiT)
Eichenweg 6
15377 Oberbarnim (OT: Klosterdorf)
Deutschland
E-Mail: casey@cdit-works.de
(nachfolgend „Anbieter") und den Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber") über die Leistungen des Anbieters.
(2) Die Leistungen richten sich vorrangig an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (B2B). Sofern ein Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, gelten die in diesen AGB enthaltenen Sonderregelungen für Verbraucher sowie die zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften ergänzend und vorrangig.
(3) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(4) Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB.
Was ich anbiete
(1) Der Anbieter erbringt Leistungen im Bereich IT-Beratung, digitale Transformation und Softwareentwicklung. Konkreter Leistungsumfang, Liefergegenstände und Vergütung werden für jeden Auftrag in einer separaten schriftlichen Vereinbarung (in der Regel Angebot oder E-Mail-Bestätigung) festgelegt.
(2) Alle Leistungen werden als Dienstleistungen im Sinne des § 611 BGB erbracht. Der Anbieter schuldet die fachkundige Durchführung der vereinbarten Leistung, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Abweichende Werkleistungen (§ 631 BGB) bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung.
(3) Der Anbieter erbringt seine Leistungen persönlich oder unter Einsatz qualifizierter Dritter nach eigenem Ermessen.
Wie ein Vertrag zustande kommt
(1) Die Darstellung von Projekten und Arbeiten auf cdit-works.de stellt kein verbindliches Angebot dar.
(2) Der Vertrag kommt durch Angebot und Annahme in Textform (E-Mail genügt) zustande. Ein Angebot des Anbieters wird durch schriftliche oder per E-Mail erklärte Annahme des Auftraggebers verbindlich; eine Anfrage des Auftraggebers wird durch eine entsprechende schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters verbindlich.
(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei Vertragsschluss vollständige und zutreffende Angaben zu machen, insbesondere Name, E-Mail-Adresse und, sofern relevant, Firmenname und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Was kostet es, wann wird gezahlt
(1) Es gelten die in der jeweiligen Auftragsbestätigung ausgewiesenen Preise.
(2) Alle Preise sind Nettopreise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG und weist keine Umsatzsteuer aus.
(3) Sofern in der Auftragsbestätigung nichts Abweichendes vereinbart ist, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Der Anbieter ist berechtigt, für klar abgrenzbare Leistungspakete Vorab- oder Teilzahlungen zu vereinbaren.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen und die Leistungserbringung bis zum vollständigen Zahlungseingang aufzuschieben.
Was ich vom Auftraggeber brauche
(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Anbieter rechtzeitig und vollständig mit den für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugängen und Unterlagen zu versorgen.
(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass zu vereinbarten Terminen eine entscheidungsbefugte Person anwesend bzw. erreichbar ist.
(3) Verzögerungen, die aus der Verletzung von Mitwirkungspflichten entstehen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.
Termine
(1) Vereinbarte Termine können bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenlos verschoben werden. Die Verschiebung erfolgt per E-Mail an den Anbieter.
(2) Bei Verschiebungen mit weniger als 48 Stunden Vorlauf oder bei Nichterscheinen (No-Show) gilt der Termin als abgehalten. Eine Rückerstattung der für den Termin vereinbarten Vergütung erfolgt nicht. Der Anbieter kann nach eigenem Ermessen einen Ersatztermin anbieten.
(3) Muss der Anbieter einen Termin absagen, wird dem Auftraggeber unverzüglich ein Ersatztermin angeboten. Ist dem Auftraggeber der Ersatztermin nicht zumutbar, wird eine bereits geleistete Zahlung für den betreffenden Termin vollständig erstattet.
(4) Bei Verhinderung durch höhere Gewalt ist der Anbieter berechtigt, den Termin zu verschieben, ohne dass hieraus Schadensersatzansprüche entstehen.
Widerrufsrecht
(1) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB haben grundsätzlich ein Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen gemäß §§ 312g, 355 BGB.
(2) Mit Vertragsschluss erklärt der Verbraucher ausdrücklich seine Zustimmung, dass der Anbieter mit der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Der Verbraucher bestätigt, dass er zur Kenntnis genommen hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter erlischt (§ 356 Abs. 4 BGB).
(3) Bis zur Durchführung der Leistung, und sofern die 14-tägige Widerrufsfrist noch nicht abgelaufen ist, kann der Verbraucher seinen Widerruf durch eine eindeutige Erklärung gegenüber dem Anbieter (per E-Mail an casey@cdit-works.de) erklären. In diesem Fall wird eine bereits geleistete Zahlung unter Abzug eines angemessenen Wertersatzes für bis dahin erbrachte Vorbereitungsleistungen erstattet.
(4) Das Widerrufsrecht gilt nicht für Auftraggeber, die bei Vertragsschluss als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handeln.
Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den Nettobetrag der vereinbarten Vergütung für den betreffenden Einzelauftrag.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass der Auftraggeber Empfehlungen oder Beratungsergebnisse umsetzt oder nicht umsetzt. Beratungsempfehlungen ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung des Anbieterinhabers sowie für etwaige Erfüllungsgehilfen.
Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter räumt dem Auftraggeber an den im Rahmen der Leistung erstellten Materialien ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den internen Gebrauch des Auftraggebers ein.
(2) Allgemeine Methoden, Frameworks und Wissensbausteine verbleiben im geistigen Eigentum des Anbieters und dürfen vom Auftraggeber nicht ohne schriftliche Genehmigung kommerziell weiterverwertet oder an Dritte weitergegeben werden.
Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen Dritten gegenüber nicht offenzulegen und nur zum Zweck der Vertragserfüllung zu verwenden.
(2) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind oder ohne Mitwirkung der empfangenden Partei bekannt werden.
Datenschutz
Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich gemäß der auf der Website abrufbaren Datenschutzerklärung sowie den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO.
Rechtswahl und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Für Auftraggeber, die Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat haben, gilt: Die Rechtswahl nach Absatz 1 lässt die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates des Verbrauchers unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom I-VO).
(3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Gerichtsstandsvereinbarung nur, soweit sie gesetzlich zulässig ist.
Wenn etwas schiefläuft
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: ec.europa.eu/consumers/odr. An einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nehme ich nicht teil; ich bevorzuge, dass Sie mich direkt anschreiben. Die meisten Sachen lassen sich in einem ehrlichen Gespräch klären.
Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.