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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: März 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen

Casey Romkes
Casey does IT (CDiT)
Eichenweg 6
15377 Oberbarnim (OT: Klosterdorf)
Deutschland
E-Mail: casey@cdit-works.de

(nachfolgend „Anbieter") und den Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber") über die Leistungen des Anbieters geschlossen werden.

(2) Die Leistungen des Anbieters richten sich vorrangig an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (B2B). Sofern ein Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, gelten die in diesen AGB enthaltenen Sonderregelungen für Verbraucher sowie die zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften ergänzend und vorrangig.

(3) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(4) Maßgeblich ist stets die deutsche Fassung dieser AGB. Englisch- und niederländischsprachige Übersetzungen dienen ausschließlich der Information und sind nicht rechtsverbindlich.

§ 2 Leistungsgegenstand

(1) Der Anbieter erbringt Leistungen im Bereich IT-Beratung und digitale Transformation, insbesondere:

  • Digitale Sprechstunde: Eine strukturierte Beratungssitzung (in der Regel 90–120 Minuten) zur Analyse der digitalen Infrastruktur und Prozesse des Auftraggebers sowie die Erstellung eines individuellen Aktionsplans.
  • Workshops: Intensive Arbeitssitzungen zur konkreten Umsetzung digitaler Maßnahmen auf Basis der Analyse aus der Digitalen Sprechstunde oder eines vergleichbaren Bedarfsprofils.
  • Projektbegleitung: Laufende Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung digitaler Transformationsvorhaben nach gesonderter Vereinbarung.

(2) Alle Leistungen werden als Dienstleistungen im Sinne des § 611 BGB erbracht. Der Anbieter schuldet die fachkundige Durchführung der vereinbarten Leistung, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.

(3) Der Anbieter erbringt seine Leistungen persönlich oder unter Einsatz qualifizierter Dritter nach eigenem Ermessen.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website cdit-works.de stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum).

(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber eine Buchung über das auf der Website eingebundene Buchungssystem abschließt und der Anbieter die Buchung per E-Mail bestätigt.

(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei der Buchung vollständige und zutreffende Angaben zu machen, insbesondere Name, E-Mail-Adresse und, sofern relevant, Firmenname und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.

§ 4 Preise und Zahlung

(1) Die jeweils gültigen Preise sind auf der Website des Anbieters ausgewiesen.

(2) Alle Preise sind Nettopreise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG und weist keine Umsatzsteuer aus.

(3) Die Vergütung für die Digitale Sprechstunde ist vor der Durchführung der Beratungssitzung in voller Höhe zu entrichten. Der Anbieter übermittelt dem Auftraggeber nach Buchungsbestätigung eine Rechnung. Die Leistung wird erst nach Zahlungseingang erbracht.

(4) Zahlungen sind per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto zu leisten. Die Zahlungsfrist beträgt 14 Tage ab Rechnungsstellung, in jedem Fall jedoch vor dem vereinbarten Termin.

(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen und die Leistungserbringung bis zum vollständigen Zahlungseingang aufzuschieben.

§ 5 Investitionsanrechnung

(1) Entscheidet sich der Auftraggeber nach Abschluss einer Digitalen Sprechstunde, beim Anbieter einen Workshop oder ein Projekt zu buchen, wird die gezahlte Vergütung der Digitalen Sprechstunde in voller Höhe auf den Preis der Folgebuchung angerechnet. Der Auftraggeber zahlt in diesem Fall nur die Differenz.

(2) Die Anrechnung setzt voraus, dass:

  • die Vergütung für die Digitale Sprechstunde vollständig entrichtet wurde,
  • die Digitale Sprechstunde stattgefunden hat,
  • der Auftraggeber innerhalb von 12 Monaten nach der Durchführung der Digitalen Sprechstunde einen Workshop oder ein Projekt beim Anbieter bucht und
  • der Folgeauftrag mit dem Anbieter schriftlich (einschließlich E-Mail) vereinbart wird.

(3) Die Anrechnung erfolgt auf Rechnungsebene: Der Anbieter stellt für den Folgeauftrag eine Rechnung über den Gesamtpreis abzüglich des Anrechnungsbetrags aus.

(4) Die Investitionsanrechnung begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung von Vergütungsbestandteilen, wenn kein Folgeauftrag zustande kommt oder die Frist gemäß Absatz 2 lit. c abläuft. Es erfolgt in diesem Fall keine Auszahlung oder Gutschrift.

(5) Diese Anrechnung ist keine Garantie im Sinne des § 443 BGB und begründet keine verschuldensunabhängige Einstandspflicht des Anbieters. Sie ist ausschließlich eine vertraglich vereinbarte Preisanrechnung für den Fall eines Folgeauftrags.

§ 6 Lieferung des Aktionsplans

(1) Nach Durchführung der Digitalen Sprechstunde erstellt der Anbieter einen individuellen Aktionsplan, der dem Auftraggeber in der Regel innerhalb von 2 Werktagen nach der Beratungssitzung per E-Mail übermittelt wird.

(2) Der Aktionsplan ist eine persönliche Beratungsleistung und keine technische Spezifikation oder Rechtsberatung. Der Auftraggeber ist für die Entscheidung über die Umsetzung und das damit verbundene Unternehmensrisiko selbst verantwortlich.

(3) Die Frist gemäß Absatz 1 verlängert sich angemessen, sofern der Anbieter für die Erstellung des Aktionsplans notwendige Informationen vom Auftraggeber nicht rechtzeitig erhalten hat.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Anbieter rechtzeitig und vollständig mit den für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugängen und Unterlagen zu versorgen.

(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass zum vereinbarten Termin eine entscheidungsbefugte Person anwesend bzw. erreichbar ist.

(3) Verzögerungen, die aus der Verletzung von Mitwirkungspflichten entstehen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

§ 8 Termine, Absagen und Verschiebungen

(1) Der Auftraggeber kann einen gebuchten Termin bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenlos verschieben. Die Verschiebung erfolgt über den Buchungslink oder per E-Mail an den Anbieter.

(2) Bei Verschiebungen mit weniger als 48 Stunden Vorlauf oder bei Nichterscheinen (No-Show) gilt der Termin als abgehalten. Eine Rückerstattung der Vergütung erfolgt nicht. Der Anbieter kann nach eigenem Ermessen einen Ersatztermin anbieten.

(3) Muss der Anbieter einen Termin absagen, wird dem Auftraggeber unverzüglich ein Ersatztermin angeboten. Ist dem Auftraggeber der Ersatztermin nicht zumutbar, wird die bereits geleistete Zahlung vollständig erstattet.

(4) Bei Verhinderung durch höhere Gewalt ist der Anbieter berechtigt, den Termin zu verschieben, ohne dass hieraus Schadensersatzansprüche entstehen.

§ 9 Widerrufsrecht (nur für Verbraucher)

(1) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB haben grundsätzlich ein Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen gemäß §§ 312g, 355 BGB.

(2) Mit dem Abschluss der Buchung erklärt der Verbraucher ausdrücklich seine Zustimmung, dass der Anbieter mit der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Der Verbraucher bestätigt, dass er zur Kenntnis genommen hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter erlischt (§ 356 Abs. 4 BGB).

(3) Bis zur Durchführung der Beratungssitzung — und sofern die 14-tägige Widerrufsfrist noch nicht abgelaufen ist — kann der Verbraucher seinen Widerruf durch eine eindeutige Erklärung gegenüber dem Anbieter (per E-Mail an casey@cdit-works.de) erklären. In diesem Fall wird die bereits geleistete Zahlung unter Abzug eines angemessenen Wertersatzes für bis dahin erbrachte Vorbereitungsleistungen erstattet.

(4) Das Widerrufsrecht gilt nicht für Auftraggeber, die bei Vertragsschluss als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handeln.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den Nettobetrag der vereinbarten Vergütung für den betreffenden Einzelauftrag.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass der Auftraggeber die Empfehlungen aus dem Aktionsplan umsetzt oder nicht umsetzt. Beratungsempfehlungen ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung des Anbieterinhabers sowie für etwaige Erfüllungsgehilfen.

§ 11 Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Auftraggeber an den im Rahmen der Leistung erstellten Materialien ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den internen Gebrauch des Auftraggebers ein.

(2) Allgemeine Methoden, Frameworks und Wissensbausteine verbleiben im geistigen Eigentum des Anbieters und dürfen vom Auftraggeber nicht ohne schriftliche Genehmigung kommerziell weiterverwertet oder an Dritte weitergegeben werden.

§ 12 Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen Dritten gegenüber nicht offenzulegen und nur zum Zweck der Vertragserfüllung zu verwenden.

(2) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind oder ohne Mitwirkung der empfangenden Partei bekannt werden.

§ 13 Datenschutz

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich gemäß der auf der Website des Anbieters abrufbaren Datenschutzerklärung sowie den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO.

§ 14 Rechtswahl und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Für Auftraggeber, die Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat haben, gilt: Die Rechtswahl nach Absatz 1 lässt die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates des Verbrauchers unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom I-VO).

(3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Gerichtsstandsvereinbarung nur, soweit sie gesetzlich zulässig ist.

§ 15 Online-Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 16 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.